Mit Beginn der Ausstellung Von hier aus in und über die Fasanenstraße kommen zwei Häuser zu einer Kooperation zusammen, die über die Fotografie und ihre Geschichte zueinander gefunden haben. Die heutige fotografische Sammlung Ullstein bei ullstein bild geht zurück auf den Verlag Ullstein, der 1877 von Leopold Ullstein gegründet wurde und daher im nächsten Jahr auf 150 Jahre seines Bestehens und zudem eine wechselvolle Geschichte zurückblicken wird. Seither wurden bei Ullstein Fotografien gesammelt, gefertigt, in Auftrag gegeben, bewahrt und gedruckt: zur Publikation in den erfolgreichen Ullstein-Zeitschriften und Zeitungen und mit wegweisenden Konsequenzen für die Fotografiegeschichte.
Mit dem aufkommenden Nationalsozialismus und dem Bruch im Jahr 1933 beginnen für die Familie Ullstein, zahlreiche Mitarbeiter wie auch Fotografinnen und Fotografen des Unternehmens Zeiten der Flucht und des Exils. Dieses Exil der Menschen, die viele Jahre in Berlin gelebt und gearbeitet haben, schreibt seine eigenen, neuen Geschichten. „Verlust und Neubeginn, Ungewissheit und Aufbruch, Verfolgung und Überleben“ sind Themen der Stiftung Exilmuseum und bei ullstein bild.