Am 23.10.2026 eröffnet das Kunsthaus Dahlem die Ausstellung „EVA FRANKFURTHER – Das Leben malen“. Das Exilmuseum unterstützt die Ausstellung als Kooperationspartner.
Die Ausstellung zu Eva Frankfurther (1930–1959) widmet sich dem eindrucksvollen Werk der in Berlin geborenen jüdischen Künstlerin, die 1939 mit ihrer Familie vor dem Nationalsozialismus nach London floh.
Anhand von über 40 Gemälden und Grafiken werden ihre sensiblen Porträt- und Milieustudien vorgestellt, die den Alltag von Einwanderer- und Arbeitergemeinschaften im Londoner East End mit großer Empathie und sozialer Aufmerksamkeit dokumentieren. Frankfurthers Werk eröffnet einen vielschichtigen Blick auf Migration, Exil und gesellschaftliche Vielfalt im Europa der Nachkriegszeit.
Damit zählt Frankfurther zu den bemerkenswerten Wiederentdeckungen der britischen Nachkriegskunst. Im Mittelpunkt ihres Werks stehen Menschen, deren Alltag von Arbeit, Migration und sozialer Unsicherheit geprägt war: Einwanderinnen und Einwanderer, Arbeiterinnen und Arbeiter sowie die Bewohner des Londoner East End. Mit großer Empathie und sozialer Aufmerksamkeit schuf sie Porträts und Milieustudien, die den Alltag dieser Gemeinschaften eindringlich dokumentieren und bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.